Mittwoch, 9. Februar 2011

Rund-gehen in Düsseldorf

zu: Rundgang an der Kunstakademie Düsseldorf // bis Sonntag, 13.02.11

Dass es am Fußballländerspiel gelegen hat, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, aber die Gänge und Klassen der Düsseldorfer Kunstakademie waren heute - am offiziellen ersten Tag des alljährlichen Rundgangs - ungewohnt leer. Die Zeit der großen Inszenierungen sind spätestens seit der Auflösung der Immendorff- und Lüpertz-Klassen vorbei. Alles ist etwas schlichter geworden, die Akademie wirkt aufgeräumter, alles ist zurückhaltender - auch die präsentierten Arbeiten, so scheint es. Positiv könnte man sagen, dass sich alles mehr auf die Kunst und weniger auf das Drumherum konzentriert, negativ lässt sich feststellen, dass nicht so viel bleibt.
Wahrscheinlich sind die Erwartungen zu groß und in einem Zeitraum von einem Jahr kann gar nicht so viel Neues entstehen. Vielleicht brauchen die Neuerungen (die neue Leitung, sieben neue Lehrende) auch noch Zeit, um sich niederzuschlagen und für frischen Wind zu sorgen. Vielleicht war ich aber auch schon zu oft beim Rundgang, um wirklich überrascht zu werden.
Einige Arbeiten sind mir aber besonders aufgefallen:
 
Klasse Cragg

Sun Young Park (Klasse Deacon)



Ellen Dederichs (Klasse Baun)


Mercedes Neuß (Klasse Fritsch)

Christoph Mügge (Klasse Braun)

Aleksandra Polonskaja (Klasse Vermeiren)


Kommentare:

  1. Die Arbeit von Lea Kuhl ist mir auch besonders positiv aufgefallen! Schön, eine Abbildung und einen Mit-Fan gefunden zu haben.

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  2. Ja, konzeptionell besonders interessant fand ich auch die Arbeit, in der Lea ihr Leben mit dem Tonklumpen dokumentiert hat! Spannendes Werk...

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