Sonntag, 27. März 2011

Pressekonferenz im MUSA

zur: Pressekonferenz der Ausstellung "Die 60er Jahre: Eine phantastische Moderne" im MUSA, Wien // offizielle Eröffnung der Ausstellung am Montag, 28.03.2011 um 19.00 Uhr, bis 15.10.2011

Wien am Freitag ca. 10.00 Uhr. Ich folge der Einladung zur Pressekonferenz des MUSA, schräg gegenüber vom Rathaus. Einige Pressevertreter schlendern bereits durch die Ausstellung über die Kunst der 60er Jahre, als ich ankomme. Empfangen von der Pressesprecherin und bewaffnet mit einer Pressemappe verschaffe auch ich mir einen Überblick über die Ausstellung.
Mein absolutes Highlight:
Wolfgang Herzig, Schießbude
Um 10.15 Uhr gehts dann los. Alle Gäste nehmen Platz und nacheinander berichten der Kurator, der Direktor, der Leiter der Kulturabteilung und zwei Wiener Künstler von den Ausstellungsvorbereitungen und dem Leben in den 60er Jahren. Als Nicht-Wienerin habe ich die meisten Witzchen und Andeutungen leider nicht verstanden. Ein paar Anekdötchen später war dann auch der offizielle Teil schon beendet und wir wurden zu Kaffee und Kuchen geladen. Insgesamt also eine kurze und schmerzlose Veranstaltung, während der ich mich aber wunderbar umsorgt und privilegiert gefühlt habe.



Mein Fazit: Eine nette Pressekonferenz, in der sich das MUSA sehr viel Mühe gegeben hat, viele verschiedene Personen zu Wort kommen zu lassen. Besonders die Ausführungen der Künstlerin Linde Waber bereicherten das Quintett. In den 60er Jahren musste sie doch tatsächlich ihr Kind verstecken - denn Kind UND Kunst, das ging natürlich nicht! 
Abgesehen von der gelungenen Pressekonferenz ist die Ausstellung im MUSA - mal wieder - eine absolut sehenswerte Show, in der vor allem Nicht-Wiener oder Nicht-Österreicher viel über die lokale Kunstgeschichte erfahren können. Nebenbei ist es ein ästhetischer Genuss so viele verschiedene Positionen eines Jahrzehnts nebeneinander zu betrachten. Und das alles bei freiem Eintritt bis zum 15.10.2011!

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