Freitag, 16. September 2011

IM SCHLAGLICHT: Die Kunst zu Kochen

zu: "Hell's Kitchen" in der Hidden Kitchen, Wien // bis voraussichtlich Dez. 2011


Als ich vor knapp einer Woche eine Einladung zur Vernissage der Ausstellung „Hell’s Kitchen“ in einem meiner liebsten Wiener Mittagslokale, der Hidden Kitchen, erhielt, schlug mein Herz höher: Künstlerische Leckerbissen von Philipp Schweiger präsentiert an jenem Ort, der mich sonst mit kulinarischen Leckerbissen versorgt. Welch eine Kombination!

Präsentiert wurden Dienstag Abend nun sechs Arbeiten aus den letzten sechs Jahren, bei denen es um das Thema Küche und Kochen geht: Drei Zeichnungen, eine Acrylmalerei, eine Collage und das Herzstück der Ausstellung: „Hell’s Kitchen“. Eine Skulptur aus PU-Schaum, also Montageschaum, der beim Bauen als Füll- und Klebemasse verwendet wird. Die Grundeigenschaft dieses Materials stellt die Skulptur trefflich dar: Aufquellen!
Umso enttäuschender war die Aufstellung des Objektes: Die (dreidimensionale) Skulptur wurde in eine Fensternische hinter der Theke verbannt. Ein näheres Betrachten und Umschreiten war nicht möglich. Ihre Wirkung konnte „Hell’s Kitchen“ überhaupt nicht vollständig entfalten.

Ideal wäre es gewesen (zumindest für die Eröffnung), die Arbeit weiter in den Raum zu stellen, sie in den Mittelpunkt zu rücken. Diesen Platz hatte jedoch bereits etwas anderes eingenommen: Statt der Skulptur stand das Essen im Zentrum des Raums (und des Interesses?). Das Buffet war köstlich und gleichzeitig eine ästhetische Augenweide, keine Frage! Offen bleibt aber wer bei dieser Vernissage die Hauptrolle spielte - die Kulinarik oder die Kunst?

1 Kommentar:

  1. Eine grosse lob von mir ,WUNDERBAR,!!!!!!licht und liebe soll dir begleiten am deine weitere wege,!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    AntwortenLöschen