Sonntag, 16. Oktober 2011

Wenn er malen musste, dann malte ich!

zu: "Mutter Meese, ordnende Kraft im Revolutionsbureau, aufgezeichnet von Marion Leske", in: KUNSTZEITUNG 10/2011, S. 25


Die KUNSTZEITUNG ist eigentlich mein liebstes Print-Medium im Bereich Kunst. Ich mag ihr Layout, das unprätentiös und schlicht an eine einfache Tageszeitung erinnert. Ich mag die Berichte, weil sie nicht zu lang sind und weil sie sich nicht immer nur mit dem Mainstream beschäftigen. Ich mag die Autoren, weil sie häufig über den Tellerrand schauen und wirklich gut und oft kritisch schreiben. Und ich mag, dass die Zeitung kostenlos an eigentlich allen Kunstorten ausliegt.
In jeder Ausgabe ist mindestens ein Bericht, über den ich mich freue. Beim letzten Mal ging es um das Modeverständnis von Frauen im Kunstbetrieb, das Material der Kunst und auch die viel zu wenig beachtete Oberhausener Rehberger-Brücke fand ihren Platz. In der aktuellen Ausgabe hat mir ein Artikel von Marion Leske die Zugfahrt verkürzt, denn sie hat sich in Berlin mit der 82-jährigen Mutter von Jonathan Meese getroffen. Und die geriet ins Plaudern: Frau Meese erzählt von ihrem eigenen Leben und von dem ihres Sohnes, wie "Johnny" zur Kunst und zum Erfolg kam und welch wichtige Rolle ihr dabei bis heute zukommt. Ganz oft heißt es "wir" und ganz oft kann man herauslesen, dass es für sie ein "absolutes Wunder" sein muss, dass ihr "Johnny" heute erfolgreich Kunst macht.
Wer die Oktober-KUNSTZEITUNG noch nicht hat, sollte sie sich unbedingt noch besorgen!

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