Montag, 17. Februar 2014

Kontrastprogramm

zu: "Blended Generations" (et al. ) // bis 16.03.14

Puh. Letzte Woche war viel los in Düsseldorf. Ausstellungseröffnungen u.a. im Kunstverein (Rosa Sijben), im Museum Kunstpalast ("Die Große") und in der Kunstsammlung NRW (Gerhard Richter). Natürlich der alljährlich stets begehrte Rundgang der Kunstakademie. Und der Startschuss für das schöne neue Projekt "191°S" im Salon des Amateurs: Der Künstler Alexander Ernst Voigt hat eine circa zwölf Quadratmeter große Wand in dem Club neben der Kunsthalle bemalt. In Zukunft werden sich weitere Künstler mit dieser Fläche beschäftigen; sie soll eine Plattform für ästhetisch experimentelle und schöpferische Auseinandersetzungen werden und somit einen aktuellen Blick auf das breite Spektrum malerischen, zeichnerischen und konzeptuellen Schaffens in der zeitgenössischen Kunst werfen, so die Organisatoren.
Visualisierung des Kö-Bogens (Libeskind) in der Entwurfsphase
Als ob das alles nicht genug wäre, eröffnete am vergangen Freitag auch 701 e.V. eine neue Ausstellung. Der Kunstverein hat keine eigenen Räume und realisiert seine Ausstellungsprojekte deshalb an unterschiedlichsten Orten. Leerstehende Bürogebäude können somit genauso wie städtische Einrichtungen, oder kommerzielle Galerien zum Schauplatz für Kunst werden. Am bekanntesten ist wohl die Ausstellungsreihe "Regarding Düsseldorf", die bereits sechs Mal junge, aktuelle, lokale Künstler vorstellte. Die zuständige Kuratorin Pia Witzmann hat auch die aktuelle Schau mit dem Titel "Blended Generations" - dieses Mal gemeinsam mit Kunsthallen-Direktor Gregor Jansen - organisiert.
David Lieske
"Blended Generations" ist in dem im vergangenen Jahr eröffneten, viel beachteten Libeskind-Bau, dem "Kö-Bogen" untergebracht. Während in große Teile des Gebäudes bereits Luxusmarken eingezogen sind, herrscht im vierten Stock Leere. Dort befinden sich die Räume noch im Rohbau, dort ist Platz für zeitgenössische Kunst. Und so präsentieren etablierte Künstler wie Harald Klingelhöller, Katharina Sieverding oder etwa Tal R im Dialog mit jungen Positionen besondere Arbeiten in besonderer Atmosphäre.
Der Eingang zum Ufo von Ali Altin, Jochen Goerlach, Taka Kagitomi und deren Freunden, bemalt von Tal R
links: Jochen Goerlach "48 shopping bags" (2014)
Herzstück der Schau ist ein von mehreren Künstlern - "Team Tal R", wie Pia Witzmann formuliert - geschaffenes Ufo, in dessen Inneren ein "Geheimnis" auf den Besucher wartet. Wobei es sich dabei genau handelt, konnten wir aufgrund des Andrangs während der Eröffnung nicht feststellen - Aber vielleicht mag uns ja jemand berichten?!?

Abb. oben von: http://koebogen.info/uber-den-ko-bogen/architektur/ am 16.02.14

1 Kommentar:

  1. Infos aus dem Ufo: http://diesekreise.wordpress.com/2014/03/06/valentinstag-teil-1-das-ufo-im-ko-bogen/

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